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Daniel - Gott ist mein Richter

Zuletzt bearbeitet am 13. Januar 2016
Daniel - Gott ist mein Richter

 

Während 8 Tagen in "Stiller Zeit":
Leben mit Gott am Beispiel von Daniel 


Ein unbedeutendes Vorwort

Dieses Wort ist gefährlich!       

Für dich, wenn du von der stillen Zeit möglichst wenig profitieren willst.  

Das Buch Daniel ist faszinierend und es ist interessant darin zu lesen. Ich hoffe, dass dir verschiedene Zusammenhänge bewusst werden für die Botschaft des Wortes Gottes. Ich freue mich, wenn du Freude bekommst am wichtigsten geschriebenen Text - dem Wort Gottes - und wenn du feststellst, dass dieses Wort heute aktuell ist Aber mit diesen Hoffnungen gebe ich mich nicht zufrieden. Wenn es nur bei vermehrtem Wissen, bei der Freude an Entdeckungen und einer gehobenen Stimmung bleibt, hat das Wort seine Wirkung verfehlt!

Das Wort Gottes ist wie Dynamit. Die göttliche Macht ist in ihm uns offenbart. Das Wort ist wie ein Hammer, der Felsen zertrümmert! (Jes. 23, 29) Es ist wie ein zweischneidiges Schwert, das Licht und Finsternis scheidet! (Hebr. 4, 12) Es gleicht einem Scheinwerfer, der den Weg erleuchtet und Gefahren erkennen lässt (Psalm 119, 105) Es macht frei von Gebundenheiten und schenkt erfülltes Leben (Joh 8, 32/14, 6/Psalm 16, 11) Das lebendige Wort des Schöpfers will dich umgestalten. Gottes Wort will Veränderung schaffen. Die Frage ist, ob du auf den Zündfunken des Dynamites reagierst und ob der Same des Wortes dir auf einen guten Herzensboden fallen kann. Lässt du dich von diesem ewig gültigen Wort in Frage stellen? Werden deine neuen Erkenntnisse in deinem Lebenswandel, in der Praxis, Auswirkungen haben?  

Willst du dies nicht, so lege diesen Artikel und die Bibel zur Seite. Sei ehrlich und mach es dir bequem. Gott wird dir dann auch nie "Grosses" anvertrauen und du betrügst dich selber im Schlaf des "Gerechten"!  

Soll sein Wort dich verändern? - öffne ihm dein Herz und sei dir und Gott gegenüber ehrlich. Bekenne ihm dein Unfähigkeit, deine Unglauben, deine Untreue und deine Schwachheit und lass neue Erkenntnis nicht nur Kopfwissen werden. Bewege Gottes Wort im Gebet und in deinem Herzen - und Gott wird dich zu einem Daniel machen - zu einem treuen, demütigen und gehorsamen Botschafter Jesu Christi!  

Viel Gewinn für deine Arbeit in Gottes Königreich wünscht dir                        Peter Blaser  


Wissenswertes über Daniel

  • Wer ist Daniel?
  • Seine Charakterzüge?
  • Was ist ein Prophet?
  • Geistliche Höhepunkte aus dem leben Daniels
  • Geschichtlicher Hintergrund
  • Götter der damaligen Zeit
  • Babylonien in der biblischen Prophetie

Gesamtdokument


8 Tage in Stiller Zeit

  1. 1

     Text: Daniel 1,1 - 1 - 21

    Hauptaussage: Der Segen Gottes als Folge von Gehorsam und Bekenntnis

  2. 2

    Text: Daniel 2,1 - 2, 49

    Hauptaussage: Die heidnische Magie muss vor der göttlichen Weisheit kapitulieren! 

  3. 3

    Text: Daniel 3,1 - 3,30

    Hauptaussage: Konflikt zwischen Götzenanbetung und Treue zu Gott

  4. 4

    Text: Daniel 3, 31 - 4, 34

    Hauptaussage: Konflikt zwischen dem Stolz und Gottes Allmacht

  5. 5

    Text: Daniel 5,1 - 5,30

    Hauptaussage: Wer Gott lästert hat keine Zukunft 

  6. 6

    Text: Daniel 6,1 - 6,29

    Hauptaussage: Trotz böser Intrigen sorgt Gott für die Seinen!

  7. 7

    Text: Daniel 7,1 - 7, 28 (und 8,1 - 9,27)

    Hauptaussage: Vor Gott kann das Weltliche nicht bestehen! 

  8. 8

    Text. Daniel 10,1 - 12,13

    Vorrecht des Gebetes - Hoffnungsperspektive 

    Schlussgedanken



Schlussgedanken und bedeutendes Nachwort

Schlussgedanken

Die Ausarbeitung dieses Buches hat mich sehr fasziniert und hat mir neue Erkenntnisse gebracht. Viele der formulierten Fragen und Texte haben mich selber zu Überprüfung meines Lebens herausgefordert. Viele Fragen bleiben mir aber auch unbeantwortet und vieles konnte ich nicht verstehen. Es ging mir wie Daniel: "Und ich hörte, aber verstand's nicht!" (12, 8). In der Prophetie werden immer Fragen offen bleiben, weil es nicht der Sinn der Prophetie ist, ein Nachschlagewerk für alle zukünftigen Ereignisse zu sein.  

Prophetie will:   

  • Gottes Grösse und Allmacht als Weltenherrscher aufzeigen
  • Den Ernst der Gerichte Gottes aufdecken
  • Den Gläubigen Trost zusprechen, weil Gott der Herr ist
  • Aufzeigen, dass Gott sich nicht spotten lässt
  • Dass wir weise werden, und unser Leben nach Gott ausrichten
  • Dass Alles letztlich Gottes Plänen dienen muss  

Kroeker sagt:

Mögen durch den Einfluss der Mächte der Finsternis auf die Völkerwelt auch je und je die dunkelsten Zeiten heraufgeführt werden, Gott in seiner Souveränität und in seiner Weltregierung benutzt auch solch ein Nein der Geschichte, um das Kommen seiner Königsherrschaft einer letzten Vollendung entgegen zu führen.    

Ein bedeutendes Nachwort

Acht Tage lang hast du jetzt hoffentlich das Wort Gottes studiert. Etliche Fragen sind beantwortet worden, andere sind aufgebrochen. Im Austausch in der Gruppe konntest du andere Aspekte hören und durch dein Mitdenken auch selber Hilfen erfahren. Ich hoffe, dass du viele praktische Anregungen mitbekommen hast.  

Sicher, die Situation in einem Jungscharkurs ist anders als zu Hause. Im Kurs sind die Zeiten für Stille Zeit und Austausch fest eingeplant. Zudem besteht ein gewisser Druck durch die anderen Teilnehmer, am Morgen auch aufzustehen und sich nicht einfach auf die andere Seite zu drehen. Im Alltag treten andere Faktoren hinzu. Der Druck fällt weg, es sieht ja niemand, wenn du liegenbleibst, du kannst dein Gesicht problemlos wahren.  

Glaube aber ja nicht, deine Mitarbeit in der Jungschar würde dadurch nicht betroffen! Wenn dir die Stille mit Gott fehlt, wird dein ganzes Leben allmählich farblos, fade und wirkungslos. Du bist nicht mehr Salz! Salz, das seine Wirkung verliert, wird bitter und man wirft es fort, da die Speise ungeniessbar wird. Genauso ergeht es dir, wenn du den Umgang mit Gott vernachlässigst. Anstatt Salz zu sein in der Jungschar, im Team, Beruf oder Schule, wirst du bitter, ungeniessbar, ein Nörgler, auf den kein Verlass ist.  

Wenn du Mühe hast in dieser Beziehung, so suche doch nach einer Möglichkeit um z.B. eine Zweierschaft zu pflegen. Mit einem guten Kollegen (für Burschen) oder einer guten Kollegin (für Mädchen) triffst du dich jeden Morgen oder jeden zweiten Morgen zum Bibellesen, zum Austausch und zum Gebet. Etwa eine halbe Stunde könntest du so einplanen. Gegenseitig wird eine solche Zweierschaft zum Segen und der Kontakt mit Gott wird verbindlich. Grosse Erweckungen sind durch solche Zweierschaften entstanden, weil Menschen begannen, konkret mit Gott zu leben. Auch ich durfte durch die Gemeinschaft in einer Zweierschaft über lange Zeit hindurch reich gesegnet werden.  

Ich mache dir Mut, diesen Weg einzuschlagen. Das in diesem Kurs Gehörte und Praktizierte wird dann nicht einfach im Alltag versanden, sondern es werden konkrete gesegnete Folgen in deinem Leben bleiben. Viel Kraft und reichen Segen wünscht dir                                                  Peter Blaser



Quellennachweis:

Inhalt: Peter Blaser, BESJ-Verlag, Fällanden, 13. März 1987

copyright: www.besj.ch

www.juropa.net

Literaturhinweise

  • Lexikon zur Bibel, Brockhaus-Verlag
  • Chronologische Tabellen zum Alten Testament, Walton, Verlag Francke
  • Namen und Begriffe der Bibel, Tenney, Verlag Hermann Schulte
  • Die Welt der Bibel, Bibellesebund-Verlag
  • Handbuch zur Bibel, Brockhaus-Verlag
  • Daniel, Kroeker, Brunnen-Verlag
  • Biblische Gestalten, Hauss, Hänssler-Verlag
  • Mitarbeiterschulung Glaubensbote 6/86, Haag, Chrischona-Verlag
  • Babylonien, Schweikert, aus Kontakte, Christliche Jugendarbeit, Balsdahl
  • Studienbibel, Thompson, Hänssler-Verlag 

Die Autoren: Irmgard
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