Seelsorge

 

 

Gewalt an Kindern - ein Tabuthema

Kinder wollen auf ihre Fragen eine Antwort haben. Deshalb müssen zuerst wir Erwachsenen selbst uns klar werden, was Tod und Ewigkeit bedeuten. 

Was Tod und Sterben angeht, kann man in unserer Zeit und Gesellschaft zwei gegensätz- liche Entwicklungen beobachten: Auf der einen Seite werden wir ständig und oft sehr detailliert mit dem Tod konfrontiert. Auf der anderen Seite scheint das Reden über Tod und Sterben tabu zu sein. 

 

 

Wir führen eine Evangelisation durch. Soeben rief der Evangelist zur Umkehr auf. Menschen bleiben sitzen (seat call) oder stehen auf und kommen nach vorne (altar call). Nun sollten seelsorgerliche Gespräche stattfinden. 

Kinder und Teenager persönlich zu begleiten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Jungscharleiters. Nicht Programme, sondern Personen und Beziehungen stehen im Zentrum. Zu erleben, wie einzelne heranwachsen als frohe und reife Persönlichkeiten, ist etwas vom Schönsten in der Jugendarbeit. Mit diesem "Tool" hast du eine ganz praktische Hilfe - viel Freude beim Umsetzen.

Kinder entwickeln sich nicht nur äusserlich, auch ihr Glaube verändert sich mit dem Alter. Darüber müssen Jungscharleiter Kenntnis haben und ihre Botschaften entsprechend gestalten.

Mentoring in seiner ursprünglichen Form, wie sie von den Griechen praktiziert wurde, hat nichts mit dem christlichen Glauben zu tun. Da sich die Bedeutung des Wortes aber geändert hat (Jüngerschaft wäre treffender), wird das Wort in diesem Artikel in seinem neuen Sinn (erweitertes Coaching) verwendet.

Das Prinzip von Mentoring ist das Prinzip der Multiplikation. Paulus beschreibt genau diese Multiplikation seinem Mentoranden Timotheus und beauftragt ihn:

„Gib die Botschaft, die du von mir gehört hast und deren Wahrheit dir von vielen Zeugen bestätigt wurde, an vertrauenswürdige und zuverlässige Menschen weiter, die ebenfalls fähig sind, andere zu lehren.“ (1. Tim. 2.4).