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Zusammen leben - wir heiraten später

Zuletzt bearbeitet am 19. November 2012
Zusammen leben - wir heiraten später

Wenn ein „Paar“ zusammenlebt, ohne geschlechtliche Kontakte, gelten die gleichen Ausführungen wie "Mit dem Freund / Freundin zusammen in die Ferien gehen und das Zelt, Zimmer, usw. teilen". Dann gibt es ausser vielleicht finanziellen Vorteilen keinen Grund dazu.


Lebt ein „Paar“ zusammen (im Konkubinat; Ehe ohne Trauschein) so haben sie mit der geschlechtlichen Liebe die Ehe vollzogen (sie sind eins mit Leib und Seele 1.M. 2,24). Nun fällt das Argument, dass sie ja später sowieso heiraten werden, also sei das Zusammenleben in Ordnung.

  • wer sagt, dass diese Absicht Tatsache wird? Die Fakten reden oft eine andere Sprache!
  • wenn diese Absicht ernsthaft vorhanden ist, weshalb können sie dann nicht heiraten?
    •  ist das Paar dazu bereit, wegen allenfalls einigen Vorteilen den Namen Jesu in den Schmutz zu ziehen?
    • könnte es nicht doch sein, dass man sich mit dem ungetrauten Zusammenleben noch ein Hintertürchen zum Auseinandergehen offen halten möchte?
    • dieses Hintertürchen besteht aber nicht: denn
      •  vor Gott ist die Ehe vollzogen, oder sie lebten in Unzucht und Hurerei
      • eine vor Gott vollzogene Ehe kann nicht geschieden werden (Mrk. 10,9; Was Gott zusammengefügt hat, darf der Mensch nicht scheiden; 1.Kor.7,39: Solange ein Mann lebt, gehört seine Frau untrennbar zu ihm.)
      • Eine geschiedene Person darf nicht mehr heiraten, weil sie dadurch die Ehe bricht (1.Kor.7,10-11;  Was ich jetzt den Verheirateten sage, ist kein persönlicher Rat, sondern ein Gebot unseres Herrn Jesus Christus: Keine Frau darf sich von ihrem Mann scheiden lassen. Hat sie sich aber doch von ihm getrennt, soll sie unverheiratet bleiben oder sich wieder mit ihrem Mann versöhnen. Dasselbe gilt für den Mann.)
      • geht eine geschlechtliche Verbindung auseinander, so dürfen beide nicht mehr heiraten, ausser die Verbindung geht durch Tod des einen Partners auseinander

Sowohl für die Ehe, als auch für das Zusammenleben ohne Trauschein gelten die gleichen Bedingungen, denn mit der geschlechtlichen Vereinigung ist die Ehe vollzogen.

Wer im Konkubinat zusammenlebt, geht vor Gott genauso ein Bindung ein, wie wenn er heiraten würde. Weiter geht er das bewusste, grosse Risiko ein, entweder in Unzucht und Hurerei zu leben oder die Ehe zu brechen, wenn die Partnerschaft auseinandergeht und danach ledig bleiben zu müssen. Wer diesen Weg wählt, nimmt es in Kauf bewusst in Sünde zu leben, was sich sowohl geistlich, seelisch und körperlich negativ auf ihn auswirken wird, denn die Sünde ist nicht harmlos.


Unbedingt beachten

Ein anderer Denkansatz

Ein weit verbreitetes Denken besteht darin, überall nach Schlupflöchern zu suchen. Wo sind die biblischen Aussagen nicht 200% klar, wo lässt sich etwas schieben, wie könnte ich ohne schlechtes Gewissen das eine oder andere umgehen. Das ist der satanische Denkansatz, den er schon bei Eva erfolgreich anwendete. „Sollte Gott gesagt haben ... man könnte es ja auch anders verstehen ...“

Weshalb sich nicht mal mit dem biblischen Denkansatz auseinandersetzen? Gott hat den Menschen erschaffen. Als dessen Konstrukteur weiss er genau, was der Mensch schadlos ertragen kann, was ihm gut tut aber auch was ihm schadet und ihn krank macht, sowohl seelisch als auch körperlich. Wie ein Motorenkonstrukteur genaue Gebrauchsanleitungen gibt (Drehzahl, Ölwechsel, Ventilspiel, Serviceintervall, usw.), damit der Motor möglichst lange seine Aufgabe verrichten kann, so hat Gott in der Bibel eine Gebrauchsanleitung für den Menschen gegeben, damit dieser möglichst lange gesund bleibt, keinen Schaden nimmt, seinen Auftrag ausführen kann und in seinem Innersten glücklich wird.

Gott hat mit seinen Anweisungen positive Absichten. Er ist nicht der „Vermieser“ – das ist Satans Einflüsterung. Gott will dein Bestes! Gott wollte schon für Adam und Eva das Beste, indem er ihnen verbot die Früchte vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Aber schon damals redete Satan Eva ein, Gott wolle ihnen nur etwas vorenthalten – und sie stürzten ins Verderben.

Wer biblisch denkt, sucht nicht immer nach den Schlupflöchern, sondern folgt willig und freudig Gottes Absichten und Anweisungen – zur Ehre Gottes und zum eigenen Schutz und Wohlbefinden.


Quellennachweis

Titelbild: Juropaarchiv, www.juropa.net

Inhalt: Peter Blaser


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