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Ungläubige Freundin, ungläubiger Freund

Zuletzt bearbeitet am 19. November 2012
Ungläubige Freundin, ungläubiger Freund

Was ist u.a. der Sinn einer Freundschaft und evtl. späteren Ehe? Zu einer tragfähigen Freundschaft und Ehe gehören die Möglichkeit und das Anliegen, auch über Fragen des Glaubens und des praktischen Lebens als Christ austauschen, sich unterstützen, sich fördern, sich ermahnen zu können und eine Sicht für das Reich Gottes, seine Gemeinde zu haben und sich gegenseitig zum Frucht bringen anzuspornen. Mit einem ungläubigen Freund/Freundin ist dies nicht möglich, denn der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes und er kann vieles nicht verstehen und nachvollziehen (1.Kor. 2,14). 


Eine echte Freundschaft oder Ehe besitzt einen ihrer tieferen Wert darin, dass man gemeinsam im Glauben wachsen kann und gemeinsam, sich ergänzend, in Gottes Auftrag steht. Man zieht gemeinsam am gleichen Strick in die gleiche Richtung. Weil das in einer gläubig/ungläubigen Gemeinschaft nicht möglich ist, sagt Paulus deutlich:

 2Kor 6,14           Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?

Eine andere Übersetzung:

2Kor 6,14             Macht nicht gemeinsame Sache mit Leuten, die nicht an Christus glauben. Gottes Gerechtigkeit und die Gesetzlosigkeit dieser Welt haben so wenig miteinander zu tun wie das Licht mit der Finsternis.

Die Seelsorgerliche Erfahrung zeigt, das bei freundschaftlichen Verbindungen zwischen Gläubigen und Ungläubigen in der Regel nicht der Ungläubige betreffend Glauben sich positiv verändert, sondern der Gläubige sich dem Ungläubigen angleicht.


Unbedingt beachten

Ein anderer Denkansatz

Ein weit verbreitetes Denken besteht darin, überall nach Schlupflöchern zu suchen. Wo sind die biblischen Aussagen nicht 200% klar, wo lässt sich etwas schieben, wie könnte ich ohne schlechtes Gewissen das eine oder andere umgehen. Das ist der satanische Denkansatz, den er schon bei Eva erfolgreich anwendete. „Sollte Gott gesagt haben ... man könnte es ja auch anders verstehen ...“

Weshalb sich nicht mal mit dem biblischen Denkansatz auseinandersetzen? Gott hat den Menschen erschaffen. Als dessen Konstrukteur weiss er genau, was der Mensch schadlos ertragen kann, was ihm gut tut aber auch was ihm schadet und ihn krank macht, sowohl seelisch als auch körperlich. Wie ein Motorenkonstrukteur genaue Gebrauchsanleitungen gibt (Drehzahl, Ölwechsel, Ventilspiel, Serviceintervall, usw.), damit der Motor möglichst lange seine Aufgabe verrichten kann, so hat Gott in der Bibel eine Gebrauchsanleitung für den Menschen gegeben, damit dieser möglichst lange gesund bleibt, keinen Schaden nimmt, seinen Auftrag ausführen kann und in seinem Innersten glücklich wird.

Gott hat mit seinen Anweisungen positive Absichten. Er ist nicht der „Vermieser“ – das ist Satans Einflüsterung. Gott will dein Bestens! Gott wollte schon für Adam und Eva das Beste, indem er ihnen verbot die Früchte vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Aber schon damals redete Satan Eva ein, Gott wolle ihnen nur etwas vorenthalten – und sie stürzten in Verderben.

Wer biblisch denkt, sucht nicht immer nach den Schlupflöchern, sondern folgt willig und freudig Gottes Absichten und Anweisungen – zur Ehre Gottes und zum eigenen Schutz und Wohlbefinden.


Quellennachweis

Titelbild: Juropaarchiv, www.juropa.net

Inhalt: Peter Blaser


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