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Trekkingformen

Zuletzt bearbeitet am 24. November 2011
Trekkingformen

Trekking umfasst sehr viele mögliche Tätigkeiten. Von zielorientierten Märschen bis zum Flusstrekking ist alles enthalten. Oft kann die Motivation der Teilnehmer durch die Anwendung einer speziellen Trekkingform gesteigert werden. Dieser Artikel sammelt alle erdenklichen Trekkingformen.


Trekkingformen

  • 12/24-Stunden-Trekkingaktivität
    In Gruppen möglichst weit kommen in 12 bzw. 24h auch in der Nacht möglich. Nur für ältere TN geeignet. Vor allem bei 24h-Aktivitäten muss überwacht werden, dass sich die Gruppen nicht übernehmen und dass es für alle ein tolles Erlebnis gibt (auch für den Langsamsten).
  • 24-Stunden-Wanderprojekt/Hike
    In kleinen Gruppen wird eine Route abgelaufen, die unter Umständen auch erst vorzu bekannt gegeben wird. Die Gruppen müssen ihre Übernachtungsplätze selbst suchen (Bauer oder Biwak). Entweder mit Leiterbetreuung in jeder Gruppe oder nur mit älteren Teilnehmern durchführbar.
  • Besinnungswanderung
    Stiller (möglicherweise auch individueller) Marsch, bei dem den TN Anstösse zum Nachdenken und Nachsinnen gegeben werden (z.B. nach einer Andacht). Auch als Fackelmarsch geeignet. Eher für ältere Teilnehmer.
  • "Direttissima" (Einer Linie genau folgen)
    Einer Grenze, Koordinate, Höhenkurve, Hügelkette oder selbst gezeichneten Linie möglichst ohne Abweichungen folgen. Achtung: Auf Sicherheit achten.
  • Flusstrekking
    Einem Gewässer möglichst lang direkt folgen. Zum Beispiel von einer Quelle bis zur Mündung in einen Fluss o.ä. Achtung: Auf Sicherheit achten / Trekking in Badehosen oder nassen Kleidern ist nicht empfehlenswert
  • Nachtwanderung
    Erlebnisorientiert in der Nacht trekken. Im Mittelpunkt steht das Trekking, d.h. die Teilnehmer sollten nicht eingeschüchtert werden o.ä.
  • Projektorientiertes Wandern
    Geographische Projekte, Ortskunde, Naturkunde, geschichtliche Projekte usw. sollen während einer Wanderung erforscht werden
  • Schatzsuche
    Die Leiter vergraben beim Rekognoszieren auf der Route einen oder mehrere Schätze in Holzkistchen, die dann bei der Wanderung selbst (1-3Monate später) gehoben werden. Wichtig: Den Punkt des Schatzes gut dokumentieren mit Fotos etc. erfahrungsgemäss ist es recht schwierig die Schätze wieder zu finden. Es sollten keine Wertgegenstände vergraben werden.
  • Sternwanderung
    Verschiedene Gruppen starten an verschiedenen Startpunkten und treffen beim Zielpunkt aufeinander.
  • Vollmondwanderung
    Ähnlich wie Nachtwanderung nur ohne Taschenlampen, nur mit Licht des Mondes. Nur in einfachem Gelände und ohne Bewölkung möglich.
  • Wandern mit Orientierungsaufgaben
    Die Kinder müssen anhand von Koordinaten, Krokis, Spuren, Fotos, Kompass usw. eine Route begehen.
  • Würfel-Lauf (Fünfliber-Lauf)
    In einem bestimmten Zeitfenster wird an jeder Kreuzung gewürfelt oder die Münze geworfen, wohin man weitergeht. Kann auch als Wettkampf durchgeführt werden (Wer kommt möglichst weit weg? o.ä.) --> Glücksspiel. Diese Form von Trekking ist für die (Vor-)Alpen nicht geeignet.

Quellennachweis

  • Titelbild: Zur Verfügung gestellt durch Jungschar Schinznach / Manuel Meier
  • Inhalt: u.a. J+S-Broschüre "Trekking - unterwegs sein"

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