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Richtig Filmen

Zuletzt bearbeitet am 31. Oktober 2012
Richtig Filmen

Amateurfilme sind meist sehr mühsam zum anschauen. Verwackelte oder überbelichtete Filmausschnitte können durch einhalten von wenigen Tricks einfach vermieden werden.

Auch beim Forografieren sind einzelne Dinge ähnlich.


Zoom

Die Zoom Funktion ist nicht wegzudenken. Jedoch sollte man sie richtig und gezielt anwenden. Gezoomt werden darf nur zwischen den Filmabschnitten. Während dem Filmen nie Zoomen! Digitales Zoom nicht verwenden, denn durch digitales Zoomen verliert das Bild an Bildqualität.


Stativ

Wenn die Videosequenz verzittert ist, kommt es daher, dass kein Stativ verwendet wurde. Ein Stativ sollte immer benutzt werden, denn das kleinste Zittern kann ein Video verwackeln. Falls kein Stativ vorhanden ist, kann man zur Not eine Schnur unten an der Kamera festmachen. Wenn man Filmt, muss man auf die Schnur stehen. Dadurch werden senkrechte Wackler vermindert oder sogar vermieden. Nahaufnahmen nie ohne Stativ filmen.

Ein Video ohne Stativ zu filmen braucht sehr sehr viel Übung!


Lange Sequenzen

Eine imposante Landschaft wird oft zu lange gefilmt, da man sehr beeindruckt von der Natur ist. Bei solchen Motiven sollte man zwischen acht und zehn Sekunden Abschnitte filmen. Wenn mehr Bewegung in der Szene ist kann länger gefilmt werden. Sonst hat man das Glück, dass man beim Schneiden des Filmes solche zu lange Sequenzen kürzen kann.


Licht

In Innenaufnahmen oder Aufnahmen am späten Abend kann es gut sein, dass kleine, bunt flackernde Punkte auftreten. 

Zu viel Licht oder Gegenlicht sollte genauso vermieden werden. Achte darauf, dass das Licht von hinten oder von der Seite kommt.


Herumgehen

So wie der Zoom, sollte auch das herumgehen während einer Filmsequenz vermieden werden!


Horizont

Der Horizont sollte ein Drittel des Bildes sein.


Ans Motiv ran

So nah wie möglich ans Motiv ran! Damit man sich als Zuschauer möglichst gut ins Geschehen hereinversetzen kann. Eine Szene von verschiedenen Perspektiven und Winkeln macht die Szene automatisch spannender und vielseitiger.


Zu lange Aufnahmen

Wenn eine Aufnahme wichtig ist und nicht gekürzt werden kann, sind Zwischenschnitte eine gute Abwechslung für den Zuschauer.


Stimmungen

Längere Szenen werden mit weichen Übergängen und kürzere Szenen mit schnellen gemacht. Somit entstehen hektische oder langsame Stimmungen.

Ein weiterer Punkt um die Stimmung zu untermahlen ist die Filmmusik. Eine ruhige Musik kann viel bewirken! Während man bei hektischen Filmen, eine Musik mit mehr "Pfiff" wählt.


Weiterführende Informationen

Das Schweizer Fernsehen bietet online einen kostenlosen Videokurs an. Auf anschauliche Weise werden die Grundlagen zum Filmen vermittelt:

SF Videoguide


Quellennachweis


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