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Pflichtenheft für Hauptleiter

Zuletzt bearbeitet am 17. Juni 2015
Pflichtenheft für Hauptleiter

 

Hauptleiter in der Jungschar zu sein beinhaltet verschiedene wichtige Punkte:


Pflichtenheft für Hauptleiter

  1. 1

    Voraussetzungen

    • Klare Bekehrung zu Jesus Christus und Wiedergeburt, d.h. Kind Gottes und ein Glied am Leib Christi sein.
    • Anerkennung der ganzen Bibel als Autorität für das persönliche Leben.
    • Neuzugezogene sollten nach Möglichkeit während mindestens einem Jahr die Jungschar und Gemeindeanlässe besucht haben.
    • Kenntnis des organisatorischen Aufbaus der Ortsgemeinde, und des BESJ.
    • Berufung in die Arbeit der Jungschar. Eine Schau für die Arbeit haben!
    • Eine Last für die Kinder, mit Kindern und Leitern umgehen können.
    • Bereitschaft zur Weiterbildung haben.
    • Mindestens volljährig sein.
    • Sicht für Gesamtgemeindejugendarbeit haben.
  2. 2

    Aufgaben

    • Junge Menschen für Jesus Christus gewinnen und zur hingebenden Nachfolge anleiten. Vorbild sein in selbstkritischer Ehrlichkeit, Lernbereitschaft, in der Fürbitte und im Lasten tragen (Eph. 4,1+2; Gal. 6,2+4).
    • Förderung des geistlichen Wachstums der Mitarbeiter, Ermutigung und Korrektur geben. (Seelsorge)
    • Jahresziele mit dem Team ausarbeiten, in Absprache mit dem Ressortleiter/Beraterkreis.
    • Mitarbeiter fördern durch Ermutigung in der Übernahme von Verantwortung, Anleitung der Mitarbeiter, Ermutigen zum Besuch der BESJ-Aus- und Weiterbildungskurse. Neueinsteiger schrittweise in die Mitarbeit einführen.
    • Organisieren, leiten oder delegieren der Teamsitzungen und Gruppentreffen/anlässe.
    • Möglichst gabenorientiert arbeiten!
    • Terminkoordination und Kommunikation mit der Gemeinde/Beraterkreis/ Team/anderen Gruppen.
    • Koordination der Elternkontakte.
    • Besuchen oder delegieren eines Leiters in die Zusammenkünfte des Mitarbeiterteams.
    • Entscheidungen von grösserer Tragweite mit dem Ressortleiter absprechen.
    • Vertreten der Jungschar gegenüber der Gemeinde und gegen aussen, in Absprache mit Ressortleiter/Beraterkreis
    • Anfragen neuer Mitarbeiter nach Absprache mit dem Ressortleiter/ Beraterkreis.
    • Hineintragen des JS-Anliegens in die Gemeinde.
    • Motivation zur missionarischen Tätigkeit der Jungschar.
    • Förderung der Altersgerechten Jungschararbeit.
    • Neue Ideen und Impulse ins Team tragen, durch Besuch von Weiterbildungsanlässen und des regionalen Wochenendes.
    • Verbindung zum BESJ und zur Region sicherstellen
  3. 3

    Kompetenzen

     

    Alle Entscheide, die zur Erfüllung der Aufgabe und zu einem geordneten Betrieb nötig sind. In Absprache mit dem Ressortleiter/Beraterkreis sind folgende Entscheide zu fällen:

    • Jahresziele
    • Start von neuen evangelistischen Formen, wie z.B. offene Arbeit, usw.
    • Strukturfragen - Übertrittsfragen (Gesamtkoordination)
    • Anfrage von neuen Mitarbeitern und deren Einsetzung
    • Ausschluss von Mitarbeitern
    • Termine von JS-Anlässen
    • Finanzielle Entscheide, die das Budget der JS übersteigen
    • Entscheide von grosser Tragweite
    • Rücktritt und Nachfolgefrage
  4. 4

    Weiterbildung

    • Mindestens Grundkurs des BESJ besuchen.
    • Besuch des Aufbaukurses und der Lagerkurse erwünscht.
    • Ein Unkostenbeitrag kann bei der Gemeindeleitung beantragt werden.
  5. 5

    Informationsweg

    • Den Ressortverantwortlichen regelmässig über wichtige Entscheide und Schwierigkeiten informieren.
    • Gebetsanliegen an Gebetskreise oder spezielle Beter aus der Gemeinde weitergeben.
    • Termine und langfristige Planung rechtzeitig ins Mitarbeiterteam einbringen.
    • An einer Gemeindeversammlung pro Jahr, 5-10 Minuten einen kleinen Rückblick und Ausblick geben, sowie das Team vorstellen.
  6. 6

    Kasse

    • Bestimmen eines Kassiers für das separate Jungscharkonto.
    • Vorlegen der Jahresrechnung zuhanden des Leiterteams und der Gemeindeversammlung (kann delegiert werden).
  7. 7

    Rücktritt und Neubesetzung

    • Will ein Hauptleiter seine verantwortungsvolle Aufgabe einem Nachfolger übergeben, hat er dies mindestens 3 Monate vor seinem Rücktritt dem Ressortleiter / Beraterkreis bekanntzugeben, ohne bereits einen Nachfolger angefragt oder bestimmt zu haben.
    • Ein Nachfolger sollte in sein Amt eingeführt werden können. Darum schlägt der Hauptleiter der Gemeindeleitung eine geeignete Person rechtzeitig vor, welche dann nach Absprache durch die Gemeindeleitung angefragt wird. 


Quellennachweis:

Inhalt: Jahresschwerpunkt 1993 "Gemeinde", Peter Blaser, Siegfried Nüesch, Martin Bihr, Hansruedi Tanner, Ueli Obrist, Johannes Wallmeroth, Peter Schulthess

Copyright: www.besj.ch

Titelbild:  Clipart mit freundlicher Genehmigung des Verlages buch+musik ejw-service gmbh, Stuttgart - www.ejw-buch.de


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