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Mit dem Freund / der Freundin zusammen in die Ferien gehen und das Zelt, Zimmer, usw. teilen

Zuletzt bearbeitet am 19. November 2012
Mit dem Freund / der Freundin zusammen in die Ferien gehen und das Zelt, Zimmer, usw. teilen

Auch wenn ich keiner gläubigen Person unterstellen will, dass sie in dieser Zeit sexuelle Kontakte haben, so wirft ein solches Verhalten doch ein schlechtes Licht auf die Christen und auch die Vorbildwirkung ist massiv.


Wenn ein unverheiratetes Pärchen zusammen in die Ferien fährt, so ist für andere Betrachter sofort klar, dass diese zwei zusammen schlafen. Sie können dies noch so oft verneinen, es wird nicht glaubwürdig wahrgenommen. Das Problematische liegt darin:

  • das „Paar“ vermittelt einen falschen Eindruck (sofern wirklich nichts geschieht)
  • das „Paar“ leistet einmal mehr der Meinung bei den Ungläubigen Vorschub, die Christen würden zwar fromm reden, sich aber nicht anders verhalten
  • das „Paar“ bringt dadurch Unehre auf den Namen Jesu, es bringt Jesus in ein schlechtes Licht
  • das „Paar“ begibt sich dadurch selber bewusst sehr in Gefahr, in welcher es straucheln kann
  • das „Paar“ hat für andere Verliebte, die vielleicht nicht so stark sind, eine Vorbildwirkung und verführt andere dadurch evtl. zur Sünde

Was hindert, dies nicht zu tun? Ist mein Ego grösser als der Wunsch, Jesus zu ehren und ihn nicht in Verruf zu bringen? Ist mein Ego so gross, dass ich es bewusst in Kauf nehme, auch andere dadurch zur Sünde zu verführen?


Unbedingt beachten

Ein anderer Denkansatz

Ein weit verbreitetes Denken besteht darin, überall nach Schlupflöchern zu suchen. Wo sind die biblischen Aussagen nicht 200% klar, wo lässt sich etwas schieben, wie könnte ich ohne schlechtes Gewissen das eine oder andere umgehen. Das ist der satanische Denkansatz, den er schon bei Eva erfolgreich anwendete. „Sollte Gott gesagt haben ... man könnte es ja auch anders verstehen ...“

Weshalb sich nicht mal mit dem biblischen Denkansatz auseinandersetzen? Gott hat den Menschen erschaffen. Als dessen Konstrukteur weiss er genau, was der Mensch schadlos ertragen kann, was ihm gut tut aber auch was ihm schadet und ihn krank macht, sowohl seelisch als auch körperlich. Wie ein Motorenkonstrukteur genaue Gebrauchsanleitungen gibt (Drehzahl, Ölwechsel, Ventilspiel, Serviceintervall, usw.), damit der Motor möglichst lange seine Aufgabe verrichten kann, so hat Gott in der Bibel eine Gebrauchsanleitung für den Menschen gegeben, damit dieser möglichst lange gesund bleibt, keinen Schaden nimmt, seinen Auftrag ausführen kann und in seinem Innersten glücklich wird.

Gott hat mit seinen Anweisungen positive Absichten. Er ist nicht der „Vermieser“ – das ist Satans Einflüsterung. Gott will dein Bestens! Gott wollte schon für Adam und Eva das Beste, indem er ihnen verbot die Früchte vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Aber schon damals redete Satan Eva ein, Gott wolle ihnen nur etwas vorenthalten – und sie stürzten in Verderben.

Wer biblisch denkt, sucht nicht immer nach den Schlupflöchern, sondern folgt willig und freudig Gottes Absichten und Anweisungen – zur Ehre Gottes und zum eigenen Schutz und Wohlbefinden.


Quellennachweis

Titelbild: Juropaarchiv, www.juropa.net

Inhalt: Peter Blaser


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