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Feuerwehr-Andacht

Zuletzt bearbeitet am 02. Mai 2018
Feuerwehr-Andacht

Da wir mit der Jungschar einen Ausflug zur örtlichen Feuerwehr planen, wollte ich eine Andacht im Sinne des Einheitsprogrammes halten. Da ich dazu aber nicht besonders viel Material gefunden habe, habe ich selbst etwas ausgearbeitet. Ziel war, eine greifbare Parallele zwischen der Erlebniswelt der Feuerwehr und dem Evangelium zu bilden, gleichzeitig aber auch eine praktische Anwendung für den Alltag besonders auch für die vielen Gemeindekinder in unserer Jungschar weitergeben zu können.


Einstieg

Bibelstellen verteilen, suchen lassen und warten (dass sie vorbereitet sind, um gleich los zu lesen: 2. Tim 1,10 und Joh 1,12)

Geschichte - Andi und der Feuerwehrmann

Andi wachte plötzlich auf. Gerade eben hatte er noch davon geträumt wie er mit seinem neuen Lego gespielt hatte. Aber irgendwas war anders. Es war so ein stechender Geruch im Raum. Es tat richtig weh in der Nase. Auch wenn er einatmete war es richtig grauslich. Er musste husten. Was war da los?  Er griff neben sich und schaltete seine Nachttischlampe ein. Es war richtig rauchig im Zimmer! Schnell schlüpfte er aus dem Bett und rannte zur Zimmertür. Doch als er sie öffnete schlug ihm eine solche Hitze entgegen, dass er zurückfiel und die Tür wieder zuschlug. Feuer. Feuer! Da. Die Sirenen der Feuerwehr waren auch schon zu hören. Was ist mit seinen Eltern? Sie und seine kleine Schwester schliefen ja unten. Geht es ihnen gut? GOTT bitte mach, dass es ihnen gut geht und bitte hilf mir hier raus! Die Tränen stiegen ihm in die Augen, er hatte Angst. Plötzlich hörte er ein Klopfen. Das Klopfen kam von seinem Fenster und tatsächlich! Vor seinem Fenster stand ein Mann in einem Rettungskorb, ein Feuerwehrmann der gegen die Scheibe klopfte. Andi lief zum Fenster und vor lauter Hektik bekam er es fast nicht auf. Der Feuerwehrmann schaute ihn beruhigend und zuversichtlich an. Andi schaffte es, und der Mann streckte seine Hand zu ihm aus. „Hab keine Angst! Gib mir deine Hand und komm zu mir in den Rettungskorb.“ Der Mann war ruhig und gefasst. Andi kletterte auf sein Fensterbrett. Er stützte sich seitlich beim Rahmen ab  und dann schaute er runter. Ein Stock war doch etwas hoch. Er schluckte. Er sah wieder zu dem Mann, der immer noch mit seiner ausgestreckten Hand dastand und wartete und ihm zuversichtlich zunickte. Andi schluckte noch einmal. Dann bat er Gott noch einmal kurz um Mut und Schutz und streckte zuerst die eine Hand nach dem Mann aus und dann die andere. Der Feuerwehrmann hatte ihn fest im Griff. Andi stieß sich mit seinen Beinen ab und der Feuerwehrmann fing ihn auf dann war er schon bei ihm im Rettungskorb. Erst jetzt sah Andi, dass dieser Korb zu einem großen Feuerwehrauto gehörte. Und er bewegte sich immer weiter von seinem Fenster weg. Als sie am Boden angekommen waren, merkte er, dass er die Luft angehalten hatte. Ganz außer Atem zog er gierig die Luft ein. Da stürzten auch schon Mama und Papa auf ihn zu. Mama hatte Paula, seine kleine Schwester auf dem Arm. Andi merkte wie seine Füße weich wurden, aber sein Papa fing ihn auf. Er war gerettet!


Hauptteil

Andi, in der Geschichte, war in seinem Zimmer gefangen und er brauchte dringend Hilfe. Er brauchte einen Feuerwehrmann der ihn rettete (Bild vom Feuerwehrmann herzeigen). Sonst wäre er gestorben. Und der Feuerwehrmann war da und hat ihn aus dem brennenden Haus gerettet. Und wir brauchen genauso Rettung.

Warum brauchen WIR Rettung? -- weil wir Sünder sind 

Gott ist so groß und perfekt und herrlich und schön, dass auch nur der kürzeste schlechte Gedanke gegenüber jemand anderen reicht, dass wir nicht mehr würdig sind, vor diesen großen Gott zu treten. Aber ich weiß von mir selbst, dass ich schon viel Schlimmeres als nur einen schlechten Gedanken gemacht habe. Und ich kann selbst nicht vor Gott bestehen. Darum brauche ich Rettung. Und wie der Feuerwehrmann in der Geschichte hat auch Gott seine Hand nach uns ausgestreckt durch Jesus. Weil Jesus für all das Böse und Schlechte in meinem Leben gestorben ist, kann ich wieder vor Gott kommen. Und es gibt keine größere Freude als bei Gott zu sein!

Bibelstelle 1: 2. Timotheus 1,10 (lesen lassen)

Er schenkt uns dadurch das Leben, weil er uns gerettet hat.   Aber wie auch in der Geschichte bedarf es von uns, dass wir die Hand annehmen. Wie Andi die Hand ausstrecken musste und die des Feuerwehrmanns ergreifen musste, so ist es auch an uns, ob wir an Jesus glauben und dass er für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist.

Bibelstelle 2: Johannes 1,12 (lesen lassen)

Der Feuerwehrmann hat Andi das Leben gerettet und Jesus kann unser Leben retten und wir können durch ihn ewiges Leben haben.

Ich möchte euch noch eine andere Bibelstelle vorlesen: Jesaja 40,26-31

Für Andi war es nicht leicht den Mut zu fassen und die Hand des Feuerwehrmannes zu ergreifen. Und Gott weiß auch wie schwer es manchmal ist, sich über eine scheinbar unüberwindbare Höhe auf ihn einzulassen oder im Alltag zu bestehen. Auch Andi in der Geschichte hat ein kurzes Stoßgebet zu Gott gedacht, bevor er den Mut aufbrachte loszulassen und in die Hände des Feuerwehrmannes zu fallen. Wie ein Adler der darauf vertraut, dass seine Schwingen, die er von Gott hat ihn tragen, so hat Andi auf Gott vertraut, dass er ihn sicher über die Höhe zwischen Fenster und Rettungskorb bringt. (Bild vom Adler herzeigen)

Genauso können wir auch zu Gott kommen, was auch immer wir erleben. Sei es wenn du eine schwere Schularbeit hast, allgemein denkst das mit dem Lernen wird dir zu viel. Oder wenn du es zu Hause stressig findest weil gerade so viel los ist, du oder jemand aus deiner Familie krank ist. Oder wenn du ein Problem hast und nicht weißt, wie du es lösen kannst. Ein Feuerwehrmann ist in einer bestimmten Situation da und hilft dir. Aber Gott ist immer da. Wie ich gerade aus Jesaja gelesen habe: Du bist diesem großen Gott nicht egal, sondern er kümmert sich auch um dich und jede einzelne Sekunde in deinem Leben. Egal ob du in einem brennenden Haus bist oder vor einer einfachen Hausaufgabe sitzt.


Schluss

Ich möchte euch noch einmal die beiden Gedanken wiederholen, die mir in dieser Andacht wichtig sind:

--> Wir brauchen Rettung und Gott streckt uns seine Hand aus, und wir können sie ergreifen indem wir daran glauben, dass Jesus für unsere Schuld gestorben ist. (Bild vom Feuerwehrmann noch einmal zeigen)

--> Gott verspricht dir, wenn du auf ihn vertraust, dann gibt er dir die Kraft, wenn du erschöpft oder kraftlos bist. (Bild vom Adler noch einmal zeigen)


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Die Autoren: Ljsa94
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