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Feuern - handgemacht

Zuletzt bearbeitet am 01. Februar 2016
Feuern - handgemacht

Eine Sammlung über verschiedene Feuertechniken ohne die heute gängigen Hilfsmittel zum Entzünden eines Feuers

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Forum Heft-Artikel und er ist vollständig als pdf unten angefügt.


Feuerzeug, Streichholz und Co.

Wer ein Feuer entzünden will, der braucht ein Feuerzeug oder ein Streichholz. Dass das Anzünden aber auch anders geht, das wissen die meisten Kinder schon, doch wie genau? Ein kleines Handbuch über verschiedene Feuertechniken!

1837: Das Geburtsjahr des mobilen Feuers: Ein schlauer Engländer lässt die Erfindung eines mit Schwefel und Knallquecksilber versehenen kleinen Hölzchens patentieren. Erst um 1902 wurde ein Feuerzeug mit Rad und Cerstein erfunden, damals noch auf Benzinbasis. Aber es sollte nochmals 45 Jahre dauern, bis das heute gebräuchliche Gasfeuerzeug das Licht der Welt erblickte.

Davor musste sich der Mensch allerhand einfallen lassen (und auch über kräftige Arme verfügen), wollte er Feuer unterwegs entzünden.

Kienspan

Die einfachste Form, ein Feuer an einem neuen Ort zu legen, ist, dieses selber zu transportieren. Ver- schiedene archäologische Funde zeigen, dass schon in frühen Zeiten Ton- und später Blechschalen dazu verwendet wurden, Feuer zu trans- portieren.

Etwas einfacher war es, Feuer in Form von glühender Kohle mitzutragen. Etwas feines Holz (Reisig) und Wind genügen, um das Feuer wieder zu entfachen.

Einfacher geht es mit dem Kienspan. Der Kienspan ist ein Holzstück aus dem Föhrenstamm. Bei einer Verletzung des Stammes produziert dieser sehr viel Harz, um einer bakteriellen Entzündung vorzubeugen. Dieses mit Harz getränkte Holz kann leicht entzündet werden und brennt sehr lange. (Nb.: Der Name Kiefer lässt sich aus der Verkürzung von Kienföhre ableiten.) 

Feuerstein und Zunder

Diese Methode ist wohl eine der ältesten überhaupt, um ein Feuer auch an einem dem eigenen Hause fernen Ort zu entzünden. Durch gezieltes und wiederholtes Gegeneinanderschlagen zweier Feuersteine entstehen Funken, die eine geeignete Zündquelle in Brand setzen. Als Zündquelle eignet sich besonders Zunder.

Den Zunder kann man selber herstellen: Den Pilz Zunderschwamm findet man an abgestorbenen Buchen und Birken. Zur Herstellung des Zunders verwendet man die ledige Mittelschicht des Porenkörpers.

siehe PDF_Datei
- Der Feuerbogen / Material

- Gebündeltes Sonnenlicht / Material


Feuern - aber sicher!

Gesetzliche Bestimmungen: Waldgesetz oder Waldverordnung

  • werden in verschiedenen Kantonen unterschiedlich gehandhabt
  • sicher gebaute Feuerstellen
  • Brennholz / Umweltschutz
  • nach dem Feuern 


Quellennachweis


  • Inhalt und Bild: Forum Kind Heft 4/03, Seiten 21 +22; Heft 4/04, Seite 6.
    © Copyright www.forum-kind.ch
  • Autor: Lori Keller, BESJ-Sekretär

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