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Entdecke die Kraft des Gebets

Zuletzt bearbeitet am 23. September 2015
Entdecke die Kraft des Gebets

für dich und dein Team

Schritte in Gottes Gegenwart – in fünf Schritten ins „tête à tête“ mit Gott. Hier, gegenüber von Gott, findest du Energie für dich und dein Team.


1. Schritt

Authentisch sein vor Gott – ehrlich sein „So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen.“ Hebräer 10, 22  

Stosse die Fensterflügel deines Inneren auf, damit der Geist Gottes hereinkommen kann. Führe den heiligen Geist durch deine innere Wohnung vom Dachstock bis ins dunkelste Kellerabteil. Werde wahr, sage nur Ja oder Nein und gib Gott Recht in allem. Steh zu dir und deinem Leb en, kreiere keine Entschuldigungen. Warte, lass dir Zeit – Zeit über Tage verteilt, in der du Gott zeigst, wie echt dein Anliegen ist.  

„Schüttet euer Herz vor Gott aus; er ist unsre Zuversicht.“ Psalm 62, 9  

Gott ist grösser als der herrlichste und mächtigste Gedanke unserer Vorstellung. Er ist absolut erhaben über alles. Wenn du also vor ihn kommst, lass dich beeindrucken von der Herrlichkeit Gottes. Dann sag ihm, wie herrlich er ist -  denn du kommst vor Gott.  

„Schüttet“, dieses Wort trifft den Nagel auf den Kopf, Ja, du darfst vor Gottes Thron ausschütten. Bitte jetzt keine „frommen“ Floskeln, sondern kippe alles heraus, wie eine volle Einkaufstasche, die du ausleerst. Alles fällt heraus, die gekauften (und geklauten) Gegenstände, das Portemonnaie, der Kassenbon, die Krümel vom Taschenboden, einfach alles – tutti quanti.  

Bodycheck

Willst du Jesus Christus wirklich begegnen? Möchtest du Gott in seiner Grösse in dir zulassen? Sind deine anbetenden Worte echt? Kannst du Jesus sagen, was dich bewegt?   Wenn das nicht der Fall ist, sag es in aller Offenheit – schütte aus und bete wie David: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.“ Psalm 139, 23+24  


2. Schritt

Ohne Glauben geht’s nicht – uneingeschränktes „Ja“ zu Gott  

„Lasst uns hinzutreten in vollkommenem Glauben.“ Hebräer 10, 22 „... ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen“ Hebräer 11, 6  

Der zweite Schritt in die Gegenwart Gottes heisst: Glauben, Vertrauen. Im Kapitel 11 des Hebräerbriefs (das Kapitel des Glaubens) erklärt die Bibel, was Glaube ist.

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Hebräer 11,1  

Dieser Glaube ist nicht „ich weiss“, sondern die Beziehung, aus der heraus Zuversicht und Gewissheit wächst. Glaube an Gott heisst: „Ich habe mit Gott ein Verhältnis. Ich lebe mit Ihm. „Vertraue, dass Gott ganz nah bei dir ist – jetzt.  

„Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Matthäus 28, 20  

Nimm dir mal eine halbe Stunde Zeit und zeichne, was das alles beinhaltet.  

Vertraue, dass Gott dich wirklich hört.

„Der HERR hört, wenn ich ihn rufe.“ Psalm 4, 4  

Tritt betend hinzu in vollkommenem Glauben (Glaube ist die Beziehung, die du zu Jesus hast), dass Jesus Christus dir uneingeschränkt und immer frisch zuhört!  

Vertraue, dass Gott dich tatsächlich versteht.  

„Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mitleiden mit unserer Schwachheit ...  

Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.“ Hebräer 4, 15+16  

„Mich verstoht doch keine!“ – diese Aussage ist ernst zu nehmen. Aus ihr sprechen enttäuschende Erlebnisse, gebrochene Versprechen, Ängste und Frust. Eine oberflächliche Bemerkung, ein witzelnder Blick – so vieles kann einsam machen. Aber während du betest, darfst du wissen, dass Jesus dich versteht. Die Bibel zeigt uns, dass er der Hohepriester ist.  

Vertrau, dass Gott seine Verheissungen erfüllt.  

„Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr’s empfangt, so wird’s euch zu Teil werden.“  

„Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Übertretungen.“ Mk. 11, 24+25  

In dem Moment, wo deine Gebete keine Verlegenheiten oder belanglose Rezitirereien von Ungläubigkeiten mehr sind, verschwindet der Nebel und du siehst Gottes Verheissungen. In solchen Momenten greifst du zu und weisst, dass sie schon erfüllt sind.  

"Was Gott verheisst, das kann er auch tun." Römer 4, 21  

Vertraue, dass Gott keine Fehler macht.  

"Er führt mich auf rechter Strasse um seines Namens willen." Psalm 23, 3  


3. Schritt

Mit Haut und Haaren, nimm mich ganz - Weihe dich Jesus  

"Lasst uns hinzutreten, besprengt in unseren Herzen." Hebräer 10, 22  

"Gebt eure Leiber hin als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist." Römer 12, 1  

"Nimm du mich Jesus, ganz für dich." - Ich weiss, dass dir das nicht Spass macht, wenn ich dir das jetzt sage, aber wenn du das Vorangegangene praktizierst, ist der 3. Gebetsschritt die Konsequenz.

Wenn du dir einen tief greifenden Aufbruch ersehnst, darf beim Tagesbeginn nicht die Stimme deines Radiosenders ertönen. Der Tagesstart darf nicht der Griff nach der Zeitung oder zu irgendeinem Buch sein. Ich gebe zu, dass das nicht immer geklappt hat, und dass das auch nicht immer möglich war. Aber es war mein fester Entschluss, als ich Kolosser 1, 18b verstand, "damit er - Jesus Christus -  in allem der Erste sei."  

"Gebet und Hingabe sind wie Seele und Leib, wie Herz und Leben miteinander verbunden. Es gibt kein wirkliches Gebet ohne Hingabe und es gibt keine echte Hingabe ohne Gebet." (Kraft durch Gebet, E.M. Bounds, © Herold-Schriften-mission, Leun, Seite 5)  

Durch die Besprengung mit Blut wurden in Israel die Geräte Gott geweiht (Hebräer 9, 19-21). Diese Handlung veränderte zwar nicht die Geräte, aber deren Gebrauch. Waren sie vorher allgemeine Geräte, wurden sie nach der Weihe ausschliesslich für den Dienst vor Gott gebraucht.  

"Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus." 1. Tessalonicher 5, 23  

Das biblische Menschenbild bietet uns eine praktische Anleitung im Vorgehen.

Geist: Im Raum meines Geistes bringe ich meine Sehnsucht zum Ausdruck, heute ganz mit Gottes Geist erfüllt zu sein.

Seele: Ich durchschreite mein Denken (Konzentration, Gedächtnis), spreche aus, dass ich mit meinem Willen Gottes Willen gehorchen will, und öffne ihm den Raum meiner Gefühle und bitte um Bewahrung, denn ich will mich nicht von meinen Gefühlen bestimmen lassen, sondern mit meinen Gefühlen Gott dienen.

Leib: Auch mein Körper soll am heutigen Tag ein Tempel des Heiligen Geistes sein. Zum Schluss: "Jetzt gebe ich dir, Jesus Christus, das Recht, mich zu gebrauchen - wie und wo du willst, ohne mich zu fragen."  


4. Schritt

Befreiung im Thronsaal Gottes  

"Lasst uns hinzutreten los von dem bösen Gewissen." Hebräer 10, 22  

Wenn du den aufgezeigten Gebetsschritten folgst, kann es passieren, dass plötzlich eine längst vergessene Sache aus der Vergangenheit hochsteigt und sich das Gewissen meldet. Mach bitte nicht den Fehler, und lass Gras darüber wachsen, denn ein schlechtes Gewissen ist stinkende Fäulnis, welche die Glaubensgewissheit verdirbt.  

"Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit." 1. Johannes 1, 9  

Andererseits gibt es Menschen, die ein überempfindliches Gewissen haben. Oder sie meinen, nur mit einem schlechten Gewissen gegenüber Gott könnten sie in rechte Demut vor Gott leben; das ist falsch. Gottes Kinder leben aus der Freiheit von einem bösen Gewissen.  

"Doch auch wenn unser Gewissen uns anklagt und schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott grösser ist als unser Gewissen. Er kennt uns ganz genau." 1. Johannes 3, 30 (Hoffnung für Alle)  


5. Schritt

Erfrischung pur  

"Lasst uns hinzutreten, gewaschen am Leib mit reinem Wasser." Hebräer 10, 22  

Es geht hier nicht um Dreck im Sinne von Mord und Totschlag, sondern um die Reinigung vom Staub des Alltags - Sorgen, Hektik, Gedankenlosigkeit, sinnlose Träumereien usw. Es ist wie wenn wir die Hände waschen: Obwohl wir nicht groben Schmutz an ihnen sehen, waschen wir sie von Zeit zu Zeit, und das ist erfrischend.  

"Ihr seid rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe." Johannes 15, 3  

Gottes Wort ist Nahrung.
"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht." Matthäus 4,4,   G

ottes Wort ist dein Super GPS
"Darum sollen wir desto mehr achten auf das Wort, das wir hören, damit wir nicht am Ziel vorbei treiben."  

Gottes Wort ist der Beweis
"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab." Johannes 3, 16  

"Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus Christus ist, der Sohn Gottes, damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen." Johannes 20, 31  

Gottes Wort ist die MAG-Lite (Taschenlampe) des Herrn
"Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg." Psalm 119, 105  

Gottes Wort ist der Gartenschlauch des Herrn
"Jesus hat die Gemeinde gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor ich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei." Epheser 5, 26, 27  

Mein Tipp: "Pray-reading (betendes Lesen)" - bete halblaut oder still mit aufgeschlagener Bibel. Lies, höre, bete, verweile, vielleicht schreibe. Es ist betendes Lesen, lesendes Hören, hörendes Schreiben oder umgekehrt. Alles in sich ist ein Sein vor Gott im Gebet, welches darauf reagiert und antwortet, was Gott gerade zu dir sagt. Lass dich reinigen und erfrischen.  

 

Schluss

"Mein Leben mit Gott ist ein anhaltendes Abenteuer, und das alles fängt mit dem Gebet an. Regelmässiges Gebet, früh am Morgen, alleine mit ihm."   Der Satz von Bill Hybels ist auch meine Lebenserfahrung. In fünf Schritten ins „tête à tête“ mit Gott: Hier findest du Energie für dich und dein Team. Just do ist! Geh auf Gott zu.    



Quellennachweis:

Autor: Matthias Schole  

Inhalt, Titelbild, copyright: www.besj.ch


Die Autoren: Irmgard
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