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Draussen: Yeti entdeckt!

Zuletzt bearbeitet am 01. Februar 2016
Draussen: Yeti entdeckt!

Vorgestellt wird ein Schneewochenende zum Thema Yeti, mit Schlechtwetteralternativen (Schneeschuhe herstellen und Yeti-Wettbewerb).

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Forum Heft-Artikel und ist vollständig als pdf unten angefügt


Schneewochenende zum Thema YETI

Zwar ist's schon einige Jahre her, aber die Jungschärler reden noch immer von jenem denkwürdigen Tag, als der Yeti endlich nicht nur gesichtet, sondern gleich auch gefangen wurde. 

Idee des Weekends
Schlittelweekend und neue Herausforderung. Was liegt näher als «die Suche nach dem Yeti»?

«Yeti» - ein Name, an dem sich die Geister scheiden. Reine Glaubenssache – oder steckt doch Wissenschaftlichkeit dahinter? Eine neue Art? Fiktion oder Fantasie? Diese Fragen stehen hinter dem Gedanken des Weekends.

Programm
Uns standen nur gerade eineinhalb Tage zur Verfügung. Das Programm lässt sich aber unschwer auf zwei ganze oder sogar zweieinhalb Tage ausdehnen. Langeweile kommt bestimmt keine auf.

An unserem Weekend sollte eine spannende Kombination von Altbe- währtem (Schlitteln) und neuem (Action: Yeti-Jagd) Platz finden. Vor allem das Schläucheln auf einer selbstgebauten, mit Fackeln beleuchteten «Bobbahn» am Abend musste unbedingt wieder durchgeführt werden. 

Schläucheln
ist nicht ungefährlich, deshalb sollen hier einige Sicherheitsregeln notiert werden. Wichtig ist, dass die Teilnehmer hinsichtlich korrekten Fahrens instruiert werden. Zu schnell werden in der Hitze des Gefechts die grundlegendsten Regeln missachtet.

  • Der Hang zum Schläucheln muss frei von Hindernissen sein. Einzelne Bäume, Pfosten, Masten etc. dürfen sich nicht in Reichweite der Schlauchpiste befinden.
  • Der Auslauf muss genügend lang sein. Gerade bei gefrorener Schneeoberfläche (Abend/ Nachtschläucheln!) können u.U. auch 100 m zu kurz sein - wie ein schwerer Unfall vor einigen Jah- ren zeigt.
  • nur angemessene Anzahl Kinder pro Schlauch zulassen. Es macht wenig Sinn, zu dritt, zu viert oder gar noch mehr Personen auf dem Gefährt unterbringen zu wollen.
  • Schanzen mögen lustig sein - sie können aber auch heftige Schmerzen verursachen. Klare Regeln schaffen Ordnung.
  • Der Weg nach oben wird in sicherer Distanz zur Bahn markiert. Niemand betritt die Bahn (auch keine Leiter!)
  • Am Pistenrand eingesteckte Fackeln dürfen auf keinen Fall berührt werden können. Kunststoffjacken brennen zwar nur kurze Zeit, dafür umso heftiger. 

Yeti-Ausrüstung
Es versteht sich von selbst, dass der zu findende und fangende Yeti auch entsprechend gekleidet sein muss. Als Überwurf kann in einem lokalen Kostümverleih ein Pelzgewand gemietet werden. Auch ein dunkler Militärmantel eignet sich als Verkleidung. Wichtig sind die Schuhe. Weil der Yeti bereits am ersten Tag Spuren hinterlässt, lohnt es sich, sich zum Schuhwerk einige Gedanken zu machen. Wir benutzten dazu in Fussform zugesägte Holzbrettchen (ca. 50 cm lang). Damit die Flucht am Sonntag nicht zur Belustigung der Kinder führt, müssen die Yetifüsse gut befestigt werden. Wenn alte Schuhe vorhanden sind, dann lohnt es sich auf jeden Fall, die Brettchen daran fest zu schrauben. Wir benutzten nur Klebeband, das allerdings zu wenig stark war und schon nach kurzer Zeit den Yeti humpeln liess.

Geistliches Programm 
Wie schon angetönt ist die ganze Yeti-Geschichte eine Glaubenssache. Da bietet es sich direkt an, dem Hintergrund des Glaubens auf die Schliche zu kommen.

Ältere:
Eine Werkstatt zum Thema «Ist der Glaube an die Bibel noch aktuell» lässt die Teilnehmer selber erfahren, dass die Bibel historisch und naturwissenschaftlich relevant ist. Die Aussagen der Bibel können nicht einfach als Märchen und damit als Glaubenssache abgetan werden. Zu viele Merkmale sprechen für den Wahrheitsgehalt des Wortes Gottes.

Jüngere:
Die Geschichte von Abraham (Wegzug aus Haran, Opferung des Isaak) ist ein biblisches Bei- spiel, wie der Glaube an Gott zwar nicht gerade einfach, aber umso lohnenswerter ist. Abraham wird im neuen Testament als Vorbild des Glaubens vorgestellt.

Gottesdienst:
Im gemeinsamen Gottesdienst kann ebenfalls der «Glaube an Gott» das Thema sein. Die Grundlage dazu bildet Hebräer 11.32-39. Hauptaussage: Der Glaube rettet dich, auch wenn du jetzt noch keine Vorteile erkennen kannst. Persönliche Erlebnisse von Leitern und Kindern lassen den Gottesdienst persönlich werden. 

Schlechtwetter:

  • Schneeschuhe
  • Material
     
  • Yeti-Wettbewerb
  • Material

Literatur:

Manfred Kaderli, Patrik Lehner: YETi - spontane Gruppenspiele mit Schnee, rex-Verlag: Taschenbüchlein mit 75 Spielideen 


Yeti entdeckt!


Quellennachweis


  • Inhalt und Bild: Forum Kind Heft 4/02, Seiten 13 + 14. Schneewochenende mit Schlechtwetteralternative (Schneeschuhe herstellen). © Copyright www.forum-kind.ch
  • Autor: Lori Keller, BESJ-Sekretär

Die Autoren: Irmgard, Ramba
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