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Begeisterung! Wie du deine Kids motivieren kannst

Zuletzt bearbeitet am 29. September 2012
Begeisterung! Wie du deine Kids motivieren kannst

Begeisterungsfähigkeit hat sehr viel mit Vertrauen, Aktzeptanz, persönlichem Einsatz und Einfühlungsvermögen zu tun. Diese Dinge kann man nur zum Teil lernen. Jeder Leiter sollte jedoch wissen, was für "Motivationsknöpfe" es im Bezug auf Kinder (aber auch Erwachsene) gibt. Erfahrene Leiter setzen die jeweils zur Situation und Person passenden Motivatoren ein.


Die Motivatoren

  • Ziele: Nicht zu hoch und nicht zu tief gesteckt, erzeugt ein Ziel mitunter enorme "Erfüllungskräfte". Was zu hoch oder zu niedrig ist, hängt von der jeweiligen Person ab. Mancher Jungschärler wird gerade durch ein (hohes) Ziel motiviert, von dem der Leiter meint, dass das Kind es nicht erreichen kann.
  • Rückmeldung: Eine gute Rückmeldung kann enorm anspornen. Hierbei kommt es auf eine gute Mischung zwischen begründetem Lob und begründeter Kritik/Verbesserungsvorschläge gefunden werden.
  • Verantwortung: Verantwortung haben nur die Erwachsenen - so haben es Kinder von klein auf gelernt. Wird ihnen Verantwortung übertragen, ist das für sie wie eine Beförderung im Job. Eng damit verbunden: Vertrauen.
  • kleine Gesten: Ein kleine Anerkennung in Form eines einfachen "Danke", ein kleines Geschenk, eine SMS - all diese Dinge können einen kleinen Motivationsschub geben - sofern sie situations- und personengerecht eingesetzt werden.
  • sichbarer Erfolg: Manchmal müssen wir dafür sorgen, dass der Erfolg der Arbeit für die Kinder auch sichtbar ist, z.B. indem wir zeigen, was durch den Einsatz der Kids bewirkt wurde. Bei Kinderpatenschaften wird genau dies umgesetzt - dort ist der Erfolg nicht in einer nebulösen Zahl nach dem Motto "soundsoviel Menschen wurde irgendwie geholfen", sondern dort hat der Erfolg ein Gesicht und einen Namen.
  • Vorbild: Ich kann andere nur motivieren, wenn ich selber motiviert bin. As simple as this!
  • Gestaltungsspielraum: Etwas bis ins letzte Detail so umzusetzen wie es "von oben" vorgeschrieben wird ist nicht besonders ermutigend. Menschen (nicht nur Kinder) wollen ihre eigenen Ideen einbringen, selber kreativ sein, etwas einzigartiges schaffen. Wo kannst du ihnen Spielräume ermöglichen?
  • Verbesserungs-/Veränderungsvorschläge ernst nehmen: Wenn Vorschläge kommen, wie etwas besser oder auch einfach mal anders gemacht werden könnte, solltest du genau hinhören. Anstatt zu begründen, warum das "auf gar keinen Fall funktioniert" solltest du dich fragen "wie es denn funktionieren könnte". Wenn Menschen einen Beitrag zu etwas leisten, dann wird es "zu ihrem Baby" und das motiviert enorm.

Bildnachweis

Titelbild: © Marvin Siefke / pixelio.de


Die Autoren: bafrog
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