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Als Team den grossen Auftrag anpacken

Zuletzt bearbeitet am 09. September 2015
Als Team den grossen Auftrag anpacken

 

Warum wir ale team überhaupt evangelisieren sollten.


Zehn Gründe zum Evangelisieren

Evangelisieren heisst: Menschen für Christus gewinnen, ihnen die frohe Botschaft verkündigen.  

1.    „Denn also hat Gott die Welt geliebt ...“ (Johannes 3, 16)

Wir bezeugen, Kinder Gottes zu sein. Sollten wir deshalb nicht die Wesenszüge unseres himmlischen Vaters annehmen? Seine Liebe war so gross, dass er seinen Sohn gab, um die Welt zu retten. Sollte unsere Liebe nicht ebenso gross sein, um der Welt davon zu erzählen?

2.    „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur“ (Markus 16,15)

Jesus gab denen, die sich von der Liebe Gottes allein noch nicht drängen lassen, dieses Gebot, vergesse nicht, dass einige nur von dir erreicht werden können!

3.    „Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist“ (Lukas 19,10)

Der einzige Grund für das Kommen Christi in diese Welt lag in der Errettung der Menschen, obwohl es den Tod am Kreuz bedeutete. Sollten wir nicht dem Vorbild unseres Herrn folgen?

4.    „Weil wir nun wissen, dass der Herr zu fürchten ist, suchen wir Menschen zu gewinnen ... die Liebe drängt uns ... so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott.“ (2. Korinther 5, 11-20)

Paulus, der diese Worte schrieb, kannte Gott und wusste um die grosse Not der Menschen. Sie war ihm ein Anliegen. Sollten wir uns nicht ebenfalls dafür einsetzen, dass noch Menschen (Freunde, Verwandte, Kollegen am Arbeitsplatz, Teenager, Kinder) vom „Tod zum Leben“ durchdringen?

5.    „Schaffe in mir Gott, ein reines Herz – ich will die Übertreter deine Wege lehren“ (Psalm 51, 12+15).

Während einer bestimmten Zeit konnte David andere nicht lehren. Warum? Er hatte gesündigt und lebte nicht mehr in der Gemeinschaft mit Gott. Er wusste genau: „Ich wäre ein Heuchler, wenn ich dennoch versuchen würde, andere zu lehren“. Nachdem er jedoch seine Verfehlungen ans Licht brachte (Busse getan hatte) und zu Gott zurückgekehrt war, war er von neuem in der Lage dazu.

6.    „Die Feigen und Ungläubigen ..., deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt“ (Offenbarung 21, 8).

Das Wort Gottes spricht klar, nur wir tun uns so schwer, es zu verstehen. Wenn wir solche Verse wirklich ernst nähmen, würde uns die Zukunft der Verlorenen mehr am Herzen liegen.

7.    „Die nun zerstreut worden waren, zogen umher und predigten das Wort“ (Apostelgeschichte 8,4).

In Vers 1 sehen wir, dass die Apostel in Jerusalem blieben, während die „normalen“ Christen der Urgemeinde sich zerstreuten. Sie wurden bei weitem nicht alle Prediger. Ja, im Griechischen steht an dieser Stelle nicht das Wort, das normalerweise mit „predigen“ wiedergegeben wird, sondern ein Wort, das einfach bedeutet, „die Frohe Botschaft der Errettung weitersagen“. „Sie waren offensichtlich ganz normale Christen, die durch die Verfolgung zerstreut wurden und die gute Nachricht, dass der Messias gekommen sei, ihren Mitmenschen überall mitteilten. Wahrscheinlich predigten sie es auch in den Synagogen, in denen jeder Jude das Recht hatte, etwas zu sagen. Ihre Herzen waren erfüllt. „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über“. Wäre dieser Lebensstil nicht auch angemessen für dich und mich?  

8.    „Siehe, ich bin euch alle Tage ...“ (Matthäus 28, 20).

Viele Christen vertrauen ganz und gar auf die Gegenwart Gottes. Sehr wenige jedoch scheinen zu erkennen, dass dem „Siehe“ das „Gehet hin“ vorangestellt ist. „Geht hin in alle Welt und siehe, ich bin bei euch alle Tage.“ Die Verheissung von Christi Gegenwart gilt eindeutig denen, die den ersten Teil des Gebotes erfüllen. Wir können uns voll auf die Gegenwart unseres Herrn stützen, wenn wir die Frohe Botschaft (= Evangelium) in die Welt hinaustragen.

9.    „Ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen ... und werdet meine Zeugen sein ...“ (Apostelgeschichte 1, 8).

Wozu sollen wir diese Kraft empfangen? Um wirkungsvollere Zeugen zu sein! Zeugen argumentieren nicht, sie erzählen lediglich das, was sie erlebt haben. dieselbe Kraft gibt Gott heute noch zu demselben Zweck. Jeder Christ kann erfahren, dass er mit dem Heiligen Geist erfüllt wird, um für seine Aufgabe als Zeuge zugerüstet zu sein. Gottes Gegenwart und seine Kraft gilt denen, die bezeugen. Diese mega Verheissungen sollten uns stark ermutigen.

10. „Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen“ (Matthäus 4, 19) Wir sollten dieser Aufforderung unseres Herrn nachkommen. Er hat verheissen, uns zu Menschenfischern zu machen. Jetzt liegt es an uns ihm nachzufolgen.    

Wie schlagkräftig ist dein Team?

Wenn wir quer durch die Bibel schauen, waren es immer wieder einzelne Leiter, die zu Schlüsselpersonen wurden, um Gottes Auftrag umzusetzen. Viele von diesen Leitern arbeiteten in Teams zusammen. Wirksame und ausdauernde Evangelisation ist immer eine Teamaufgabe. Jesus suchte sich zwölf Jünger und sandte sie paarweise aus (Vgl. Markus 6, 7: Jesus rief seine zwölf Jünger zu sich. Jeweils zu zweit sollten sie in seinem Auftrag durch das ganze Land ziehen.) Später sandte er 72 andere aus und sandte sie zu zweit in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte (Lukas 10, 1). Jesus selber setzt auf Teamarbeit und sendet seine Jünger meistens zu zweit aus.

 

Wie du dein Team für diesen grossen Auftrag gewinnst

„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ Das ist die Voraussetzung, dass überhaupt etwas passiert in deiner Arbeit. Wenn du als Hauptleiter dich nicht immer wieder neu von Jesus entfachen lässt, sind alle folgenden Massnahmen umsonst. Doch wenn das so ist, musst du alles daran setzen, dass dein Team ebenfalls Feuer fängt für diesen grossen Auftrag. Wie kann das geschehen? Was kannst du als Hauptleiter dazu beitragen?    

Setze klare Ziele J

esus hatte glasklare Absichten für sein Kommen. Er hatte klare Ziele. „Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Lukas 19, 10  

„Meine Aufgabe ist es, Sünder in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, und nicht solche, die Gott bereits kennen.“ Lukas 5, 32  

Rede immer wieder über den Auftrag (Lukas 15).    

Evangelisation muss neu zu eurer Speerspitze werden!  

Bete dafür

„Aber auch das sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde meinen Vater um etwas bitten wollen und darin übereinstimmen, dann wird er es ihnen geben.“ Matthäus 18, 19   „ und sie rufen zu mir, dann will ich im Himmel ihr Gebet erhören. Wenn dieses Volk, das meinen Namen trägt, seine Sünde bereut, von seinen falschen Wegen umkehrt und nach mir fragt, dann will ich ihnen vergeben und ihr Land wieder fruchtbar machen.“ 2. Chronik 7, 14  

Achtet auf die Liebe untereinander.

„Ihr sollt einander lieben, so wie ich euch geliebt habe. An eurer Liebe füreinander wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ Johannes 13, 34+35    

Pflege eine gute Teamhygiene

„Wenn dein Bruder dir Unrecht getan hat, dann gehe zu ihm und sage ihm, was er verkehrt gemacht hat. Wenn er dich hört, hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Will er davon nichts wissen, nimm einen oder zwei andere mit, und versucht es noch einmal gemeinsam, ihn zur Einsicht zu bringen.“ Matthäus 18, 15+16  

Begegne Konflikten in gesunder Weise

  • Mache du den ersten Schritt
  • Bereite dich im Gebet auf das Gespräch vor
  • Überlege dir genau, was dein Problem ist
  • Suche das Gespräch unter vier Augen
  • Bestätige die Beziehung
  • Beschreibe das Problem, aber klage nicht an
  • Sucht gemeinsam nach einer Lösung 
  • Bestätige erneut die Beziehung        

 

Literatur

Bill Hybels: Bekehre nicht – lebe. So wird Christsein ansteckend

Mark Mittelberg: So wird ihre Gemeinde ansteckend

Ron Smith: Wie sag ich’s weiter?

Rick Warren: Kirche mit Vision

Rick Warren: Leben mit Vision. Wozu um alles in der Welt lebe ich?  



Quellennachweis:

Autor:  Reto Pelli

Inhalt, Titelbild, copyright:

www.besj.ch  


Die Autoren: Irmgard
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